Info Nr. 10 Januar 2012
Liebe Kollegin,
lieber Kollege,
die GEW wünscht euch allen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2012.
Für euer Interesse und euer Engagement im letzten Jahr danken wir euch sehr.
Mehrere Inhalte aus den vergangenen Monaten nehmen wir mit ins neue Jahr und
wir freuen uns auf eine spannende Diskussion um die folgenden Themen:
Schulentwicklungsplan (SEP)
Expertengespräch am 07. 12. 2011 mit Gutachter Wolf Krämer-Mandeau
Die GEW-Arbeitsgruppe Schulentwicklungsplan hatte den Gutachter Wolf Krämer-Mandeau zu einem Expertengespräch eingeladen, an dem auch Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Parteien und Organisationen teilnahmen. Anliegen der GEW war insbesondere, die Schulentwicklung in Hagen über die Raumorganisation hinaus in eine inhaltliche Diskussion zu überführen. Eine wichtige Frage war unter anderen, wie die betroffenen Kolleginnen und Kollegen in die zukünftige Schulentwicklungsplanung mit einbezogen werden können. Wolf Krämer-Mandeau empfahl dringend, diesen Prozess durch eine qualifizierte Moderation zu begleiten.
Wie die Erfahrungen im Zusammenhang mit der Gründung der Evangelischen Sekundarschule in Breckerfeld zeigen, ist es nicht selbstverständlich, dass alle betroffenen Gruppen von Anfang an mit in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Die GEW-Hagen fordert deshalb die Stadt Hagen als Schulträger und Verantwortliche für eine neue Bildungslandschaft auf, sich engagiert in allen entscheidenden Gremien dafür einzusetzen, die anstehenden Veränderungen gemeinsam mit den Betroffenen rechtzeitig und umfassend zu gestalten, damit die Kompetenzen, z. B. für die Entwicklung neuer Schulprogramme, gebündelt werden können. Auch ist eine enge Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung als Dienstherrin der Lehrkräfte notwendig.
Der Stadtverband der GEW Hagen bietet betroffenen Lehrkräften und Eltern die Geschäftsstelle als Treffpunkt an, an dem Erfahrungen ausgetauscht und Aktivitäten entwickelt werden können.
Für Eltern hat der DGB einen Flyer entwickelt, in dem die wichtigsten Informationen über die Sekundarschule im Vergleich mit den übrigen weiterführenden Schulformen zusammengestellt wurden. Der Flyer kann im GEW-Büro angefordert werden.
Veranstaltung zum Thema „Gesund bleiben im Beruf“ am 21. März 2012
Die GEW Hagen lädt für Mittwoch, 21. März 2012, zu einer Veranstaltung zum Thema „Gesund bleiben im Beruf“ ein. Der Schwerpunkt wird auf dem Thema Burn-out liegen. Referent ist Jürgen Riemer-Becker. Beginn 18 Uhr, Ende gegen 20 Uhr. Ort: ver.di-Geschäftsstelle, Hochstr. 117 A. Parken begrenzt möglich in der daneben liegenden Tiefgarage. Anmeldungen bis 15. März im GEW-Büro per Fax oder per Email.
Erfahrungsaustausch für Ansprechpartnerinnen für Gleichstellung am 28. März 2012
Immer wieder wurde an die GEW der Wunsch herangetragen, einen Erfahrungsaustausch für Ansprechpartnerinnen für Gleichstellung an den Schulen durchzuführen. Wir wollen am Mittwoch, 28. März, die Möglichkeit bieten, in angenehmer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Ort: GEW-Büro, Elberfelder Str. 57, Zeit: 18 Uhr bis 20 Uhr.
Personalversammlung Grundschule am 27. Februar 2012
Themen der Personalversammlung am Montag, 27. Februar, sind unter anderem:
· Neuigkeiten aus dem HPR Grundschulen (Rixa Borns aus Münster, Vorsitzende der FG GS)
· Arbeits- und Gesundheitsschutz (Regine Braun, BPR Grundschulen)
Ort: GS Kuhlerkamp, Beginn: 13.30 Uhr
Tipps und Ratschläge - nicht nur - für Pensionärinnen und Pensionäre / Notizen von der GEW-Zagung für Ruheständler am 12.10.2011 in Duisburg / von Roland Krapp
1. Wenn Erkundigungen bei Ämtern eingeholt werden: Alles, was gesagt oder mündlich vereinbart
wurde, schriftlich bestätigen lassen (z.B. Beihilfe, LBV...).
2. Jeden - geänderten - Bescheid möglichst sofort überprüfen bzw. fachkundig überprüfen lassen. Falls nötig, innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen, damit der Bescheid nicht rechtskräftig wird. (Briefumschlag wg. Poststempel aufbewahren). Eine Begründung ist nicht nötig, ein Hinweis aber gut. Falls keine Rechtsmittelbelehrung beigefügt ist, beträgt die Widerspruchsfrist 1 Jahr.
Falls eine Klage beabsichtigt wird, sollten zuvor die Erfolgsaussichten mit der Rechtsabteilung der GEW Essen abgesprochen werden: Tel. 02 01 / 294 03 37 (oder ...38).
3. Das Ruhegeld wird bis 2012 auf 71,75 % herabgesenkt. Damit ist die Endstufe der
Ruhegehaltsabsenkung erreicht.
4. Die Bemessungsgrenze bei Renten- und Pensions-Anspruch ist die Höchstgrenze der Pension.
5. Ein Hinzuverdienst aus Arbeitseinkommen ist nach der Pensionierung unbegrenzt möglich.
6. So lange noch die Altersteilzeitregelung greift, gilt: Pensionshöhe 71,75 % plus 325,00 €. Ein Kapitaleinkommen ist nur für das Finanzamt relevant.
7. Die Witwer-/Witwen-Pension umfasst den eigenen erworbenen Anspruch und mindestens
30 % der Pension des/der Verstorbenen (wird also individuell berechnet).
8. Nur bis zu einer bestimmten %-Grenze des Ruhegehaltes können durch die Beihilfe Abzüge er- folgen (siehe Hinweis über Belastungsgrenze im letzten Beihilfe-Bescheid).
9. Es ist geplant, die Sonderzahlungen für Landesbeamte an die günstigere Regelung für
Bundesbeamte (bereits in Kraft) anzugleichen.
10. Die Reform des Dienstrechts ist auf 2013 verschoben worden.
Jahreshauptversammlung der GEW am 22. November 2011 – ein Rückblick
Die Mischung aus Jubilarehrung, Referat zum Schulentwicklungsplan, Rechenschaftsbericht, Kultur und gemütlichem Beisammensein ist gut angekommen. Bei Gyros und Bauernsalat gab es viele Gespräche, die komischen Geschichten und Gedichte vom Trio Kalte Schnauze ließen die Lach-
muskeln beben, Wandzeitungen mit Berichten und
Fotos von früheren GEW-Veranstaltungen waren Anlass
für viele Erinnerungen. Ein gelungener Abend!
Das Trio Kalte Schnauze in Aktion. Nächster Auftrittstermin:
Freitag, 3. Februar 2012, im Hasper Hammer
Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro